Prinzip 3

Das Prinzip der Einwilligung

Keine Einwilligung - keine Erhebung

Da Menschen Daten über sich selbst besitzen (Prinzip 1), und Menschen ein Recht auf Privatsphäre in bestimmten privaten Bereichen haben (Prinzip 2), ist es oft sehr wichtig, die Einwilligung der betroffenen Person einzuholen, bevor private Daten gesammelt werden. Wenn die Einwilligung nicht erteilt wird, ist die Erhebung der Daten oft ethisch problematisch.

Die Prinzipien der Datenethik

Was genau unternimmt Seluxit in Sachen Datenethik? Seluxit hat die Initiative ergriffen, einen Doktoranden auf dem Gebiet der Philosophie mit einer Spezialisierung in Ethik einzustellen, und schreibt eine Sammlung von Prinzipien der Datenethik.

Diese Prinzipien haben allgemeine Gültigkeit, ergeben sich aber aus Fragen, die sich in unserer täglichen Arbeit stellen. Die Prinzipien dienen als Richtschnur für die Entscheidungen, die wir in unserer Arbeit treffen. Die Prinzipien, die hier auf unserer Website eingesehen werden können, werden in einer Reihe veröffentlicht.

Was ist eine Einwilligung zu Daten?

Dies scheint den meisten Menschen wahrscheinlich selbstverständlich zu sein. Wenn Jones zum Beispiel irgendwie Zugang zu Smiths Krankenakten erhält, ohne vorher Smiths Zustimmung einzuholen, dann hat sich Jones eindeutig falsch verhalten.

Die Einwilligung scheint also eine sehr wichtige Komponente zu sein, wenn die Erhebung personenbezogener Daten ethisch legitim sein soll. Mit anderen Worten, die Einwilligung scheint eine notwendige Voraussetzung für die rechtmäßige Erhebung personenbezogener Daten zu sein.

Aber beachten Sie, dass sie oft auch eine ausreichende Bedingung ist. Das bedeutet, dass wir, wenn Jones zuvor die Einwilligung von Smith eingeholt hat, keine zusätzlichen Informationen benötigen, um zu wissen, dass es ethisch legitim war, dass Jones Zugang zu den Informationen von Smith erhalten hat.

Data Ethics example 3

In den meisten Fällen müsste es sich bei der Einwilligung jedoch um eine echte und informierte Zustimmung handeln. Das bedeutet, wenn Jones Smith droht, ihm die medizinischen Unterlagen zu geben, oder wenn Smith glaubt, dass er in etwas anderes einwilligt, dann zählt die Einwilligung nicht.

Fälle von uninformierter Einwilligung sind in der technischen Welt leider häufig. Allzu oft wird die betroffene Person gebeten, zu bestätigen, dass sie ein sehr langes Formular mit den Bedingungen und Konditionen gelesen hat. Überraschungen können absichtlich in dem Formular versteckt werden, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass die betroffene Person das ganze Formular tatsächlich lesen wird.

In anderen Fällen wurden Informationen ohne jegliche Einwilligung gesammelt, z.B. wenn Produzenten von Smart TV Kunden durch die Kamera des Fernsehers ausspioniert haben. Siehe zum Beispiel diesen Artikel.

Explizite Einwilligung und implizite Einwilligung

Wenn von Einwilligung die Rede ist, ist es wichtig, zwischen expliziter und impliziter Einwilligung zu unterscheiden. Explizite Einwilligung bedeutet, dass Smith Jones ausdrücklich die Erlaubnis erteilt hat, Zugang zu Smiths Krankenakte zu erhalten.

Vergleichen Sie dies mit dem folgenden Beispiel einer impliziten Einwilligung: Smith hat seine Krankenakte freiwillig online hochgeladen, so dass sie für jedermann einsehbar ist, so dass Jones jetzt Zugang zu der Akte hat. Hat sich Jones jetzt falsch verhalten? Anscheinend nicht. Indem er die Akte freiwillig online hochgeladen hat, hat Smith implizit eingewilligt, dass Personen Zugang zu der Krankenakte erhalten.

Seluxit und Einwilligung

Wenn Seluxit Zugang zu Daten über Personen erhält, handelt es sich in den meisten Fällen nicht um personenbezogene Daten in dem Sinne, dass sie auf eine identifizierbare Person zurückgeführt werden können. Meistens handelt es sich um Daten darüber, wie ein bestimmtes Gerät benutzt wird. Nichtsdestotrotz stellt Seluxit sicher, dass die betroffene Person ihre ausdrückliche Einwilligung gegeben hat, bevor Seluxit Daten sammelt. Und Seluxit fordert die Kunden nachdrücklich auf, sich an dieses Prinzip zu halten. Generell stehen wir zu diesem Prinzip: Keine Einwilligung - keine Erhebung.

Keine Einwilligung - keine Erhebung.

Die Prinzipien der Datenethik

Was genau unternimmt Seluxit in Sachen Datenethik? Seluxit hat die Initiative ergriffen, einen Doktoranden auf dem Gebiet der Philosophie mit einer Spezialisierung in Ethik einzustellen, und schreibt eine Sammlung von Prinzipien der Datenethik.

Diese Prinzipien haben allgemeine Gültigkeit, ergeben sich aber aus Fragen, die sich in unserer täglichen Arbeit stellen. Die Prinzipien dienen als Richtschnur für die Entscheidungen, die wir in unserer Arbeit treffen. Die Prinzipien, die hier auf unserer Website eingesehen werden können, werden in einer Reihe veröffentlicht.